copyright Pixabay
weekenGo / 12.07.2018

Cool bleiben bei hochsommerlichen Temperaturen

weekenGO mit den schönsten City Zielen für einen kühlen Kopf

Düsseldorf/München, 12. Juli 2018 – Sengende Hitze am Tag und tropische Temperaturen in der Nacht – in Europas Metropolen wie Rom, Barcelona oder Lissabon ist das in den Sommermonaten keine Seltenheit. Da können lange Wartezeiten an den Sehenswürdigkeiten oder ein Bummel durch die Fußgängerzone schnell unangenehm und zur schweißtreibenden Angelegenheit werden. Reisende, die lieber einen kühlen Kopf bewahren, sollten daher eine Städtereise in weniger heiße Destinationen unternehmen. weekenGO, die App für Kurzreisen, stellt pünktlich zum Ferienbeginn zehn Städteziele vor, in denen es sich auch im Hochsommer gut aushalten lässt:

Stadt der Kunst und Brücken – Newcastle (UK)

„Über sieben Brücken musst du gehen“ – denn genauso viele Brücken überspannen den Fluss Tyne in der nordenglischen Stadt Newscastle. Auch hier liegen die durchschnittlichen Temperaturen nicht über 20 Grad, weshalb Besucher die Stadt auch in den Sommermonaten bequem zu Fuß erkunden können. Besonders beliebt sind der Graingers Market, die Tyne Bridge und Grey's Monument. Kunstliebhaber sollten unbedingt einen Besuch im BALTIC Centre for Contemporary Art einplanen. Beliebte Spots für Fotografen ist die High Level Bridge sowie die Aussichtsplattform des Grey's Monument in der Innenstadt mit fantastischem Blick auf Newcastle.    

Irisches Lebensgefühl und spektakuläre Landschaften – Killarney (Irland)

Irland-Reisende wissen, dass das Wetter auf der Insel innerhalb kürzester Zeit umschlagen kann. Mit durchschnittlich sechs Sonnenstunden am Tag und einer Durchschnittstemperatur von 17 Grad empfiehlt sich ein Besuch in Killarney besonders im Juli. Die Gegend rund um die Stadt im Südwesten der Insel begeistert mit spektakulären Landschaften, die Urlauber zum Beispiel bei einer Rundfahrt auf dem Ring of Kerry bewundern können. Ein weiteres Highlight ist Innisfallen Island mit den Ruinen einer Abtei aus dem siebten Jahrhundert. Eventuell auftretende Wetterkapriolen lassen sich am besten bei einem Pub-Besuch und wärmenden Glas Irish Coffee aushalten.

Hafenstadt mit beeindruckender Inselwelt – Göteborg (Schweden)

Naturliebhaber kommen in Schwedens zweitgrößter Stadt voll auf ihre Kosten, denn innerhalb kurzer Fahrtzeit erreicht man von hier aus das seenreiche Hinterland mit zahlreichen Wanderwegen. Alternativ lohnt sich ein Ausflug auf die südlichen Schären mit verschiedenen Wander- und Fahrradrouten. Wer lieber in der Stadt bleibt, kann die Innenstadt mit ihren Kanälen per Kajak erkunden oder den Ausblick auf die Stadt von der Plattform des Skanska-Hochhauses am Hafen genießen. Mit durchschnittlich acht Sonnenstunden und Temperaturen um die 20 Grad sind die Sommermonate Juni bis August die beste Reisezeit für einen Trip nach Göteborg. 

Heiße Quellen und kaltes Meer – Reykjavik (Island)

Eine warme Jacke oder ein dicker Pullover sollten bei einem Besuch der isländischen Hauptstadt Reykjavik auch im Sommer nicht im Gepäck fehlen. Die Temperaturen übersteigen selten die 15-Grad-Marke. Neben den klassischen Sehenswürdigkeiten wie der Hallgrimskirche, dem Konzerthaus oder dem Glaskuppelbau Perlan empfiehlt sich auch ein Strandbesuch. Hartgesottene genießen an schönen Sommertagen ein Bad im Meer, das bis zu 16 Grad warm werden kann. Wem das zu kalt ist, der sollte die Blaue Lagune vor den Toren der Stadt besuchen – das Thermalbad inmitten spektakulärer Vulkanlandschaft überzeugt mit Wassertemperaturen um die 40 Grad. 

UNESCO Weltkulturerbe im hohen Norden – Bergen (Norwegen)

Das Tor zu den Fjorden, wie die norwegische Hafenstadt auch genannt wird, bietet ein vielfältiges Angebot an Erlebnissen und Sehenswürdigkeiten. Zu den Highlights zählt sicherlich eine Fahrt mit der Fløibahn auf den Gipfel des Fløyen. Die Bergfahrt beginnt im Zentrum der Stadt und dauert nur wenige Minuten. Eine weitere Attraktion ist das Stadtviertel Bryggen. Mit seinen historischen Häusern und bunten Fassaden ist es Teil des UNESCO Weltkulturerbes und zieht Besucher aus aller Welt an. Fünf bis acht Sonnenstunden am Tag und rund 18 Grad können Urlauber in den Monaten Juni bis August in Bergen genießen, bereits im September sinkt die Zahl der Sonnenstunden allerdings wieder auf drei am Tag.    

Prunk, Pracht und weiße Nächte – St. Petersburg (Russland)

Mit neun Sonnenstunden und knapp 23 Grad ist der Juli die beste Reisezeit für die zweitgrößte Stadt Russlands. Wenn dann die Sonne auf die zahlreichen vergoldeten Kuppeln und verzierten Paläste scheint, erstrahlt die Stadt in einem ganz besonderen Glanz. Insbesondere die bekannte Prachtstraße Newski Prospekt darf bei einem Besuch der Metropole nicht fehlen. Das Venedig des Nordens mit seinen zahlreichen Kanälen und kleinen Brücken lässt sich auch wunderbar per Boot erkunden. Wer die Stadt von Anfang Juni bis Mitte Juli bereist, kommt zudem in den Genuss der berühmten weißen Nächte – in dieser Zeit geht die Sonne niemals ganz unter und die Einheimischen nehmen dies zum Anlass für ausgelassene Feiern bis tief in die Nacht.    

Das Silicon Valley Europas –  Tallinn (Estland)

Die estnische Hauptstadt besticht nicht nur durch saubere Luft und eine wunderschöne historische Altstadt, sie ist auch Heimat zahlreicher Start-ups und kreativer Unternehmen. Im Stadtteil Telliskivi finden Reisende Galerien, Design-Shops und zahlreiche Ausstellungen und Flohmärkte. Ganz in der Nähe des Bahnhofs befindet sich die große Markthalle mit einem internationalen Angebot an Snacks und Leckereien. In den Sommermonaten liegen die Maximaltemperaturen nicht höher als 23 Grad, so dass die Städtereise nach Tallinn eine angenehme Alternative zu den heißen Metropolen Südeuropas ist.

Geburtsort der Legosteine – Billund (Dänemark)

Die kleine dänische Stadt ist besonders für Familien das perfekte Ziel für einen Kurztrip in den Sommermonaten. Dank Durchschnittstemperaturen von maximal 21 Grad sind Besuche des Lego Freizeitparks oder des Safari Zoos auch mit kleinen Kindern kein Problem. Ebenfalls empfehlenswert sind der Museumshof Karensminde oder die angrenzenden Naturgebiete Grene Sande und Gyttegard Plantage. Sollten die Temperaturen dann doch einmal deutlich höher steigen, sorgt der örtliche Wasserpark für Abkühlung.

Zu Besuch in der Barockstadt – Vilnius (Litauen)

Liebhaber historischer Bauwerke kommen in Vilnius ganz auf ihre Kosten. In der Hauptstadt Litauens finden sich zahlreiche prachtvolle Gebäude aus Barock, Klassizismus, Gotik und Renaissance. Die Altstadt ist seit 1994 ebenfalls Teil des UNESCO Welterbes und gehört zu einer der am besten erhaltenen in Europa. Nicht minder interessant ist die „Künstler-Republik“ Užupis mit eigener Hymne, Verfassung und Präsidenten. In den Sommermonaten genießt die Stadt sieben bis acht Sonnenstunden am Tag bei 22 Grad und lässt sich bequem zu Fuß erkunden. Besonders empfehlenswert sind die extra eingerichteten Themenrouten, auf denen Gäste die Stadt zu den Bereichen Food & Beer, Fotografie, Design, Familie oder Historie erlaufen können.

Inselhopping mit Geschichte – Helsinki (Finnland)

Gleich drei Inseln an einem Tag können Besucher der finnischen Hauptstadt erleben. Die bekannteste Insel vor den Toren Helsinkis ist die Seefestung Suomenlinna, gebaut Mitte des 18. Jahrhunderts. Auf geführten Rundgängen erfahren Interessierte mehr über die Geschichte der Festungsanlage. Auch auf eigene Faust lässt sich das große Areal mit Tunnelgängen, Museen und einem historischen U-Boot problemlos erkunden. Nur wenige Minuten vom Festland entfernt befindet sich die kleine Insel Lonna mit einem Restaurant und einer Waffelbar. Für Wanderfreunde lohnt sich ein Ausflug auf die Insel Vallisaari, die erst seit wenigen Jahren für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Helsinki-Besucher sollten aber grundsätzlich Regenkleidung griffbereit halten, denn die Regenwahrscheinlichkeit ist extrem hoch und liegt auch im Sommer bei zehn Regentagen pro Monat. Ansonsten können Gäste mit Durchschnittstemperaturen von 20 Grad rechnen.